{"id":629,"date":"2015-11-10T14:32:10","date_gmt":"2015-11-10T13:32:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antitecture.org\/freiraum\/?p=629"},"modified":"2016-02-01T11:55:48","modified_gmt":"2016-02-01T10:55:48","slug":"gastbeitrag-ii-josef-matthias-printschler","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.antitecture.org\/freiraum\/?p=629","title":{"rendered":"Gastbeitrag"},"content":{"rendered":"<p><em>Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung wurden G\u00e4ste aus verschiedenen Fachrichtungen dazu eingeladen einen Gastbeitrag zu dem Thema \u201eFREI:RAUM\u201c zu erstellen. Der zweite Beitrag stammt von Josef-Matthias Printschler. Er ist Architekt, Stadtplaner und Raumtheoretiker und lehrt an Akademie der Bildenden K\u00fcnste Stuttgart in der Klasse f\u00fcr \u00d6ffenltiche R\u00e4ume und Bauten.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Anmerkung zum Text: Der Text ist Teil des im ersten Quartal 2016 erscheinenden Forschungsberichts mit dem Arbeitstitel: \u201eDer wei\u00dfe Kunststoffstuhl:\u201eTempor\u00e4re private Territorien im \u00f6ffentlichen Raum am Beispiel von Hallschlag\/Stuttgart bzw. Territoriale Unsch\u00e4rfe als Katalysator eines Inneren Drucks.\u201c Hrsg. Hallschlag Laboratory, Stuttgart 2016, www.Hallschlag.org<\/em><\/p>\n<div class=\"pdfemb-viewer\" data-pdf-url=\"http:\/\/www.antitecture.org\/freiraum\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/HallschlagOrg_DieInsel_Spreads_231115.pdf\" style=\"\" data-width=\"max\" data-height=\"max\"  data-toolbar=\"bottom\" data-toolbar-fixed=\"off\"><\/div>\n<h1><\/h1>\n<h1><strong>Die Insel:<\/strong><strong> der unbewusste Raum &#8211; Betrachtungen zum Freiraum. (von Josef-Matthias Printschler)<br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<p>\u201eIch glaube \u00fcbrigens, da\u00df sich hinter eurer Angst vor der Versklavung, vor der Tyrannei der Maschine auch eure Hoffnung verbarg, von der Freiheit befreit zu werden, an der ihr nicht selten zu ersticken droht.\u201c <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong><u>[1]<\/u><\/strong><\/a><\/p>\n<p>Das Wort &gt;Freiraum&lt; \u2013 jahrelang habe ich mich dagegen gestr\u00e4ubt \u2013 ja dieses Wort sogar mit Nichtigkeit bestraft. Der Zwischenraum, die Grenze und\/oder der Raum an sich schienen mir \u201ewichtiger\u201c! Warum das so war? Wahrscheinlich deswegen weil der &gt;Freiraum&lt; im architektonischen Diskurs der \u201egemeine\u201c Au\u00dfenraum ist. Kurzum es war und ist f\u00fcr mich ein Begriff aus dem inflation\u00e4ren diffusen Pool von wiederkehrenden Begrifflichkeiten.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Aber vielleicht verdient er genau deswegen eine genauere Betrachtung? Sicher im gegenw\u00e4rtigen Diskurs hat der Begriff des &gt;Freiraums&lt; &#8211; oder zumindest das was mit ihm im Allgemeinen in Verbindung gebracht wird &#8211; wieder eine neue Wichtigkeit erlangt \u2013 denkt man dabei einfach an die unz\u00e4hligen initiativen die wie einst David Harvey \u201eihr Recht auf Stadt\u201c postulieren \u2013 und ihren Anspruch, wie ich meine, in einer &gt;Architektur des Spektakels<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>&lt; materialisieren.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns das Feld der Gesellschaft unserer Zivilisation aus Inseln individueller tempor\u00e4rer Zugeh\u00f6rigkeit vorstellen. Diese Inseln formen in sich Gemeinschaften &#8211; und grenzen sich nach Au\u00dfen ab um sich selbst zu definieren und in der Masse der Inseln zu identifizieren. Der Eindruck wird zum Ausdruck und ein Anfang ist nur schwer bis gar nicht auszumachen. Durch das Zusammenwirken von innerem und \u00e4u\u00dferem Druck werden diese Inseln einerseits als Teil des gesellschaftlichen Prozesses gebildet, definieren aber im selben Moment die Gesellschaft und ihr Gef\u00fcge.<\/p>\n<p>\u201e\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit einem Haus. Was wir seine Struktur nennen, ist die Struktur und der Aufbau nicht der einzelnen Steine, sondern der Beziehungen zwischen den einzelnen Steinen, die es bilden; es ist der Zusammenhang der Funktionen, die es bilden; es ist der Zusammenhang der Funktionen, die die Steine im Verbande des Hauses f\u00fcreinander haben.\u201c <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><strong><u>[4]<\/u><\/strong><\/a><\/p>\n<p>Ist die Insel der einzige wahre &gt;Freiraum&lt;? Es scheint fast so, zumindest will uns das unsere Wirklichkeit glauben machen! Unabh\u00e4ngig der Perspektive \u2013 ob &gt;Innen&lt; oder &gt;Au\u00dfen&lt; &#8211; ist die Insel \u2013 der gefasste Raum im Nichtraum der je nach Seite den Eindruck von Freiheit oder Unfreiheit vermittelt. Und sei es am Ende nur die Freiheit sich selbst an (s)einem Ort einzusperren. Der gefasste Raum \u2013 ein Raum der klare Grenzen besitzt, sich nach &gt;Au\u00dfen&lt; definiert und im &gt;Inneren&lt; eine scheinbar individuelle Bewegung zul\u00e4sst. Nat\u00fcrlich nur innerhalb der Grenzen &#8211; die ihrerseits selbst wieder von der \u201eInselgemeinschaft\u201c &#8211; die Freiraum sucht &#8211; gebildet werden.<\/p>\n<p>\u201eInnen und Au\u00dfen treten erst im euklidischen Raum als getrennt auf, sie bilden hinsichtlich des Wahrnehmungserlebens aber eine vorg\u00e4ngige Einheit.\u201c <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><u>[5]<\/u><\/a><\/p>\n<p>Von der Geburt bis zu dem Moment der Selbsterkenntnis, bis zum Beginn der Bewusstseinsherrschaft ist der Mensch unfrei \u2013 oder ist er dem &gt;Freiraum&lt; innerhalb dieses Zeitraums, dieses Moments am n\u00e4chsten? Man bewegt sich in einem r\u00e4umlichen Ether, die Eindr\u00fccke prasseln diffus auf einen ein, alles ist Eins und man selbst ist Teil davon \u2013 &gt;Innen&lt; und &gt;Au\u00dfen&lt; verschmelzen im kindlichen Gem\u00fctszustand zu bis zu dem Beginn der Endlosschleife, dem Zeitbewusstsein. Denn wenn man das \u00dcbergangsobjekt <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> hinter sich gelassen hat und der Prozess der Kausalit\u00e4t in Gang gesetzt ist &#8211; beginnen die endlosen Schleifen die am Ende die so genannte Pers\u00f6nlichkeit, das Individuum in der permanenten Gegenwart ausmachen. Die Freiheit ist mit der Geburt das spontane Ereignis das zu Beginn mit einem lauten Knall beginnt! \u2013 und dann? \u2013 man entfernt sich schon wieder\u2026<\/p>\n<p>\u201eDenn mein Gl\u00fcck bestand tats\u00e4chlich aus dem gleichen Geheimnis wie das Gl\u00fcck der Tr\u00e4ume, es bestand aus der Freiheit, alles irgend Erdenkliche gleichzeitig zu erleben, Au\u00dfen und Innen spielend zu vertauschen, Zeit und Raum wie Kulissen zu verschieben.\u201c <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><u>[7]<\/u><\/a><\/p>\n<p>Ab dem Moment der Selbsterkenntnis \u2013 ausgel\u00f6st und beschleunigt durch das Verschwinden &#8211; entwickelt sich die M\u00f6glichkeit einer abstrakten r\u00e4umlichen Vorstellung &#8211; von gedachten, imaginierten R\u00e4umen und Objekten. Man lernt eine Sprache \u2013 die ihrerseits unseren Raum der Gedanken pr\u00e4gt. Die Sprache erm\u00f6glicht uns abstrakte komplexe Zusammenh\u00e4nge zu \u201edenken\u201c bzw. in Beziehung zu setzen &#8211; Dinge (die aus Sprache bestehen) vor dem oft zitierten inneren Auge zu visualisieren, um sich in Gedanken(R\u00e4umen) zu verlieren. Der innere Monolog wird durch die Sprache zur Botschaft w\u00e4hrend die Botschaft ihrerseits wiederum, von dem Medium, der Sprache getragen wird.<\/p>\n<p>\u201eDer Sinn des Boten ist die Botschaft.\u201c <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><strong><u>[8]<\/u><\/strong><\/a><\/p>\n<p>Die Sprache ist das Interface und der Raum zur interindividuellen Kommunikation \u2013 dem gedanklichen Austausch. Sie pr\u00e4gt unsere &gt;Innere&lt; wie &gt;\u00c4u\u00dfere&lt; Kommunikation \u2013 fasst sie in die Grenzen der M\u00f6glichkeit die uns unserer jeweiliger Kulturkreis zur Verf\u00fcgung stellt. All das sind in sich geschichtete R\u00e4ume der gegenseitigen Beeinflussung und sie alle erm\u00f6glichen uns einen gewissen &gt;Freiraum&lt; &#8211; aber nur innerhalb ihrer konstruktiven Grenzen. Und sie alle \u2013 der Raum der Zivilisation, der Landschaftsraum, der Raum der Gemeinschaft, das Territorium des Staates, der Stellplatz am Campingplatz um nur wenige zu nennen &#8211; sind so etwas wie Inseln und suggerieren uns einen individuellen den Inselkonventionen angepassten Freiraum.<\/p>\n<p>\u201eVon klein auf ist man Befehle gew\u00f6hnt, aus ihnen besteht zum guten Teil, was man Erziehung nennt; auch das ganze erwachsene Leben ist von ihnen durchsetzt, ob es nun um die Sph\u00e4ren der Arbeit, des Kampfes oder des Glaubens geht.\u201c <a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><strong><u>[9]<\/u><\/strong><\/a><\/p>\n<p>Die jeweiligen gesellschaftlichen Konventionen bilden die Grenzen zum &gt;Freiraum&lt; unserer Zivilisation. Sie regeln das &gt;Innen&lt; und das &gt;Au\u00dfen&lt; bzw. das so genannte \u201eprivate\u201c und \u201e\u00f6ffentliche\u201c Verhalten jedes einzelnen. Der Konstitutionsdruck der Zivilisation wird zum Selbstzwangverm\u00f6gen des Indviduums \u2013 um sich im selben Augenblick als ein Territorium zu materialisieren. <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>Das bedeutet f\u00fcr uns \u2013 egal auf welcher Insel wir uns befinden, man muss sich den Regeln der jeweiligen Inselgemeinschaft anpassen. Die Wirklichkeit der Freiheit wird durch die Mehrheit einer Gruppe definiert. Sich anzupassen ist eine Errungenschaft unserer Zivilisation und gleichzeitig Teil dieser \u2013 also untrennbar mit ihr verbunden. Hat man nicht die kulturabh\u00e4ngigen zivilisatorischen F\u00e4higkeiten \u2013 oder hat man einfach keine Lust dazu sich anzupassen &#8211; geht man als Gruppe oder Individuum in die Klause. Unterwirft sich seinen eigenen Regeln und Konventionen die parallel zu denen der Wirklichkeit der Mehrheit existieren. Man wohnt parallel auf der gleichen Insel bzw. am selben Ort aber in verschiedenen R\u00e4umen.<\/p>\n<p>\u201eDas ist der gemeinsame Nenner aller Kulturen, die Quelle der Normalisierung des Verhaltens in Ritualen, in allen Geboten und in jedem Tabu: \u00dcberall soll alles einem einzigen Ma\u00dfstab gehorchen.\u201c <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><strong><u>[11]<\/u><\/strong><\/a><\/p>\n<p>Sprechen wir von &gt;Freiraum&lt; \u2013 muss es dann nicht der Raum sein in dem jeder die Freiheit besitzt zu tun was er will? Also ein Raum ohne Konventionen \u2013 ohne Ma\u00dfstab, der Ma\u00dfstabslose Raum, der Raum ohne Eigenschaften!? Manche denken jetzt vielleicht an das Internet \u2013 aber das Internet ist unabh\u00e4ngig von seiner zweifellosen \u00dcberwachung &#8211; durchzogen von Ma\u00dfst\u00e4ben. Dieser immaterielle Raum &#8211; das Internet &#8211; wird von Ma\u00dfst\u00e4ben gebildet und verlangt gleichzeitig in seinem Inneren durch seine Benutzer und seine Benutzung wieder nach neuen Ma\u00dfst\u00e4ben. Vielleicht der \u201eWhite Cube\u201c als Raum ohne Eigenschaften? Niemals\u2026<br \/>\nOder ist es die Freiheit sich die Wirklichkeit so auszumalen wie man will? Das Wollen scheint im Bezug zur Freiheit essentiell und wichtig zu sein. Zumindest bei Robinson Crusoe hat diese Annahme eine Berechtigung. Aber selbst den &gt;Freiraum&lt; nur zu imaginieren bedeutet ihn innerhalb unserer Grenzen zu denken und macht ihn automatisch zum unfreien Raum.<\/p>\n<p>Um es noch einmal zusammen zu fassen \u2013 man kann sagen, dass es im physischen euklidischen Raum so etwas wie eine Bewegungsfreiheit gibt \u2013 also eine operative Zug\u00e4nglichkeit von R\u00e4umen. Ich kann den Raum betreten und deswegen ist er ein &gt;Freiraum&lt;. Und sofern man das notwendige Kapital besitzt ist es m\u00f6glich physischen aber auch psychischen Raum sein eigen zu nennen. Zu kl\u00e4ren welche Mechanismen hinter der Raumaneignung stecken f\u00fchrt hier in diesem Rahmen zu weit \u2013 deswegen wollen wir davon ausgehen das wir gen\u00fcgend Kapital besitzen um uns einen realen physischen &gt;Freiraum&lt; unserer Tr\u00e4ume anzueignen. Reicht dann noch das Loft? \u2013 oder m\u00fcssen wir dann gleich das ganze Gel\u00e4nde, das Gebiet bzw. das Grundst\u00fcck und am besten auch noch die Nachbarschaft bis hin zum Stadtteil kaufen? Damit wir machen k\u00f6nnen was wir wollen? Und sei es nur L\u00e4rm, sofern man das will\u2026<\/p>\n<p>Befindet man sich nicht alleine im Raum ist es automatisch kein &gt;Freiraum&lt; mehr. Die Wirklichkeit definiert sich durch das Gegen\u00fcber und wird deswegen zum unfreien Raum, zum geteilten Raum ob sie will oder nicht. Und wer jetzt meint ich will behaupten es gibt keinen &gt;Freiraum&lt;, der hat recht! Denn wie schon erw\u00e4hnt &#8211; selbst der gedankliche, immaterielle psychische Raum ist nicht frei weil er auf der Insel, der Kultur, der Sprache, der Raumwahrnehmung und der Sozialisation sitzt. Unsere Freiheit beschr\u00e4nkt sich auf eine Insel, im Idealfall auf eine Inselkette und ist im Endeffekt vielleicht einfach die allt\u00e4gliche Wohnung die f\u00fcr uns au\u00dferhalb des so genannten &gt;drau\u00dfen&lt; ist.<\/p>\n<p>Zu behaupten es gibt \u00fcberhaupt keinen &gt;Freiraum&lt; scheint mir dann doch zu dystopisch &#8211; und so ein Bild wollen wir nicht malen \u2013 schon allein im Angesicht der selbst erf\u00fcllenden Prophezeiung. Weniger scheint in diesem Fall mehr und wir m\u00fcssen uns auf die Suche nach dem &gt;Freiraum&lt; im allt\u00e4glichen machen. Das Wort &gt;Freiraum&lt; aus seinem bedeutungsschwangeren Dasein befreien und es als das verstehen was es f\u00fcr uns in unserer Wirklichkeit sein kann \u2013 und wenn es am Ende die M\u00fcllinsel ist.<\/p>\n<p>Zum jetzigen Zeitpunkt k\u00f6nnten wir den Freiraum als ein Freispiel verstehen \u2013 der offene Raum zwischen vielen geschlossenen. Eine Ausnahmesituation in einem Kontinuum bzw. das Kontinuum selbst als Niemandsland \u2013 in einem permanenten Fluss zwischen Zukunft und Vergangenheit. So k\u00f6nnten wir auch behaupten, dass der &gt;Freiraum&lt; \u2013 der eigentliche Raum ohne Zeit und damit ohne Bewusstsein ist. Der unbewusst zug\u00e4ngliche Raum \u2013 die unbewusste Insel, der unbewusste Raum &#8211; wird zum einzig wahren &gt;Freiraum&lt; im Meer der Allt\u00e4glichkeit. In letzter Konsequenz erkennen wir, dass der unfreie Raum die Insel ist und der Zwischenraum, das Niemandsland, die Grenze den eigentlichen &gt;Freiraum&lt; bildet der uns in unserer Bewegung am wenigsten einschr\u00e4nkt. Deswegen beruft sich mein &gt;Freiraum&lt; auf das Recht auf Raum als r\u00e4umliche Existenz &#8211; als Mensch in unserer nat\u00fcrlichen weil kausalen aber artifiziellen Wirklichkeit &#8211; dem Land, der Stadt, dem Viertel, dem Block, dem Haus, dem &gt;Freiraum&lt;!<\/p>\n<p><strong>Josef-Matthias Pintschler, Stuttgart 10\/2015<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Literatur:<\/p>\n<p>CANETTI, E. (1960). <em>Masse und Macht<\/em>. Hamburg, Claassen.<\/p>\n<p>DU\u0308NNE, J., GU\u0308NZEL, S., DOETSCH, H., &amp; LU\u0308DEKE, R. (2006). <em>Raumtheorie: Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften<\/em>. Frankfurt am Main, Suhrkamp.<\/p>\n<p>ELIAS, N., &amp; SCHRO\u0308TER, M. (1987). <em>Die Gesellschaft der Individuen<\/em>. [Frankfurt am Main], Suhrkamp.<\/p>\n<p>HARVEY, D., &amp; DINC\u0327ER, Y. (2013). <em>Rebellische Sta\u0308dte: vom Recht auf Stadt zur urbanen Revolution<\/em>. Berlin, Suhrkamp.<\/p>\n<p>HESSE, H. (1932). <em>Die Morgenlandfahrt: eine Erza\u0308hlung<\/em>. Berlin, S. Fischer Verlag.<\/p>\n<p>HONNETH, A. (2013). <em>Das Ich im Wir Studien zur Anerkennungstheorie<\/em>.<\/p>\n<p>KOLLOQUIUM &#8222;STADT UND RECHT IM MITTELALTER\/LA VILLE ET LE DROIT AU MOYEN AGE&#8220;, MONNET, P., &amp; OEXLE, O. G. (2003). <em>Stadt und Recht im Mittelalter<\/em>. Go\u0308ttingen, Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/p>\n<p>LEM, S. (1973). <em>Die volkommene Leere<\/em>. Frankfurt am Main, Insel.<\/p>\n<p>LEM, S. (1984). <em>Also sprach GOLEM<\/em>. Frankfurt am Main, Insel Verlag.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Lem 1986, 84.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Anm. d. Verf.: Hin und wieder wiederholt man sich!<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Anm. d. Verf.: Die \u201eArchitektur des Spektakels\u201c ist zum jetzigen Zeitpunkt (WIP) meiner \u00dcberlegungen die gegenw\u00e4rtige Architektur \u2013 die sich in letzter Konsequenz durch eine Rechtfertigung vor unserer Konstitution in einem r\u00e4umlichen Spektakel materialisiert. Mehr dazu im <em>Metatektur.org Process:zine 006, \u201eDie Architektur des Spektakels\u201c,<\/em> Ver\u00f6ffentlichung voraussichtlich 04\/2016.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Norbert Elias 1987, 37.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> D\u00fcnne, G\u00fcnzel 2006, 107.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. Honneth 2010, 303.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Hesse 1987, 338.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Lem 1986, 58.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Canetti 2006, 357.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Anm. d. Verf.: Lebensraum-&gt; Wohnraum-&gt;Block-&gt;Viertel-&gt;Bezirk-&gt;Stadt-&gt;Landkreis-&gt;Region-&gt;Staat-&gt;Kontinent\u2026<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Lem 1983, 82.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Titelbild: Hallschlag, Stuttgart 08\/2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung wurden G\u00e4ste aus verschiedenen Fachrichtungen dazu eingeladen einen Gastbeitrag zu dem Thema \u201eFREI:RAUM\u201c zu erstellen. Der zweite Beitrag stammt von Josef-Matthias Printschler. 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